Genauso wie beim Menschen und allen anderen Säugetieren sind die Zähne von Hunden und ihre Gesundheit essentiell für die Nahrungsaufnahme. Dabei ist das Gebiss von Hunden natürlicherweise an ihre Nahrung angepasst und anders aufgebaut, als das von anderen Tieren. Gleichzeitig können auch Hunde Zahnerkrankungen bekommen, wehalb Hundebesitzer die Zähne von Hunden stets im Blick haben sollten.

Aufbau: das Gebiss von Hunden

Hundewelpen kommen zahnlos zur Welt, doch bereits nach drei bis vier Wochen brechen die 28 Milchzähne durch, bevor etwa ab dem 4.

Lebensmonat der Wechsel zum bleibende Gebiss stattfindet.

Dieses besteht aus insgesamt 42 Zähnen, wobei 20 Zähne im Ober- und 22 Zähne im Unterkiefer angelegt sind. Die Form der Zähne von Hunden beziehungsweise die Gebissformen unterscheiden sich von Hunderasse zu Hunderasse. Zudem kann auch ein Hund eine Zahnfehlstellung haben – eine solche kann jedoch auch bewusst angezüchtet sein. Zahnfehlstellungen sind grundsätzlich nicht behandlungsbedürftig – Zahnerkrankungen hingegen schon.

Zahnerkrankungen beim Hund

Die Zähne von Hunden sollten von Hundebesitzern regelmäßig auf ihre Gesundheit kontrolliert werden – schließlich können Hunde Zahnschmerzen nicht mitteilen.

Besonders häufig kommt beim Hund Zahnstein vor. Dieser entsteht durch die Kalkausfällung des Speichels beim Heranwachsen.

Er verdrängt das Zahnfleisch und kann in der Folge Zahnschmerzen verursachen, durch die Gabe von Vitamin D6 jedoch bekämpft werden.

Zudem bleiben auch Hunde nicht von Karies verschont. Sie tritt beim Hund vor allem an den Reiß- und Backenzänen auf.

Hier kann es im schlimmsten Fall auch zu Zahnwurzelentzündungen kommen, welche dem aufmerksamen Hundebesitzer durch vorsichtiges Kauen und einen schief gehaltenen Kopf beim Fressen auffällt.

Weiterhin kann der Hund auch an Parodontose, wobei das Zahnfleisch allmählich zurückweicht, leiden. Durch die Gabe von Silicea D4 und Natrium phosphoricum D4 lässt sich die Parondotose beim Hund jedoch behandeln.

Darüber hinaus können sich die Zähne von Hunden insbesondere bei einer Infektion mit Staupe gelb verfärben, Schmelzdefekte aufweisen oder sich lockern.


Keine direkten Zahnerkrankungen, aber Erkrankungen im Mundbereich sind beim Hund außerdem Zahnfleischwucherungen oder die Mundfäule. Außerdem können sogenannte Froschgeschwulste, bei denen die Speichelgänge entzündet oder mit Speichelsteinen versetzt sind und in deren Folge es zu Zysten kommen kann, sowie Lefzenekzeme, die vor allem bei langhaarigen Hunderassen vorkommen, auftreten. Schließlich können beim Hund auch Mundwinkelrhagaden entstehen, bei denen die Winkel des Fangs Fissuren aufweisen.


Damit gibt es eine Vielzahl von Zahnerkrankungen, die beim Hund auftreten können und die bestenfalls sofort beim Tierarzt vorgestellt werden, um schlimme Krankheitsverläufe zu verhindern

Die richtige Ernährung für die Zähne von Hunden

Um Zahnerkrankungen bei Hunden sowie Erkrankungen im inneren und äußeren Bereich des Mauls vorzubeugen, sollten Hundebesitzer stets auf eine abwechslungsreiche, artgerechte Ernährung achten.

So sollte stets hochwertiges Futter ohne Getreide und Zucker verwendet werden, das reich an Nährstoffen ist und damit auch die Gesundheit der Zähne von Hunden unterstützt.

Außerdem sollte auf ein gesundes Verhältnis zwischen Nass– und Trockenfutter geachtet werden.

So hat das Kauen von Trockenfutter tatsächlich kaum einen reinigenden Effekt – vielmehr lagert sich die darin übermäßig enthaltene Stärke auf den Zähnen ab.

Sind die Zähne bereits angegriffen, ist schließlich die Gabe von Futter, das mit bestimmten Nährstoffen angereichert ist, angezeigt.

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