Für ein vertrauensvolles Verhältnis zum Hund ist eine liebevolle Erziehung wichtig, die auf gegenseitigem Vertrauen begründet. Und zwar muss der Hund Ihnen genauso vertrauen wie Sie dem Tier. FutterHundespielzeug und Hundesnacks sind Belohnungen, auf die Ihr Hund reagiert. Nutzen Sie das doch einfach zum Lernen!

Erziehen hat mit Ziehen zu tun …

Selbstverständlich wollen Sie Ihren Hund nicht “ziehen”, also autoritär dazu bringen, einem Befehl zu gehorchen. Ihr Ziel: Ihr Hund soll tun, was Sie von ihm wollen, weil er das will.

Das ist die beste Motivation überhaupt. Sie erziehen Ihren Hund also nicht, sondern lassen ihn lernen, dass Herrchen oder Frauchen immer Recht haben und nur das Beste wollen. Und das Beste ist natürlich das, was Ihr Hund auch will. Nur: Wie lernt ein Hund das?

Belohnungen funktionieren immer

Es gibt durchaus Parallelen zwischen der Erziehung von Hunden und Kindern: In beiden Fällen lohnt es, positiv zu arbeiten. Unerwünschtes Verhalten wird nicht sanktioniert, stattdessen wird erwünschtes Verhalten belohnt.

Wie Sie Ihren Hund belohnen, is erst einmal egal. Manche Tiere lieben Spielzeug, andere fahren total auf Snacks ab. Allerdings haben Hundesnacks und Hundespielzeug auch Nachteile.

Ihr Hund sollte nie zu viele Hundesnacks bekommen, denn das schadet seiner Gesundheit.

 Hundespielzeug ist zum Spielen da

Und nicht jedes Tier mag Hundespielzeug. Es gibt viele Hunde, denen Bälle, geworfene Stöcke und verknotete Seile schlicht egal sind. Außerdem wollen Sie bei Spaziergängen mit Sicherheit nicht immer einen erdverschmierten, durchgesabberten Ball in der Tasche haben … Dazu kommt, dass Hundespielzeug in erster Linie Beschäftigung für den Hund ist.

Eine Beschäftigung, die immer für Kurzweil, Spiel und Toben zur Verfügung steht, taugt nicht als Belohnung für besonders tolle Leistungen. Es gibt also viel, was gegen Hundesnacks und Hundespielzeug in der Erziehung sprechen.

Futter als Belohnung

Futter ist die Lösung. In der Natur bekommen Tiere nur dann ihr Futter, wenn sie es sich erarbeiten.

Für Hunde würde das bedeuten: Sie müssen es erjagen. Tut das Tier nichts, bleibt es hungrig. So weit würden wir in der Erziehung nicht gehen, denn schließlich soll Ihr Hund wohlgenährt und gesund sein.

Sie können die Mahlzeiten für Ihren Hund jedoch nutzen, um über das Futter eine Vertrauensbasis zu schaffen. Nehmen Sie das Futter anstelle von Hundesnacks und Hundespielzeug mit zum täglichen Spaziergang und damit zum Training.

Generalisierung mit der leeren Hand

Ihr Hund lernt am schnellsten während der ersten drei Monate seines Lebens. Was das Tier im Welpenalter von Ihnen abschaut und sich angewöhnt, wird später nur schwer wieder abzutrainieren sein.

Deshalb sollten Sie von Anfang an darauf achten, dass sich Ihr Tier keine nervtötenden Angewohnheiten zulegt. Unerwünschtes Verhalten ist immer anerzogen.

Alles, was Ihr Tier in irgendeiner Art und Weise bestätigt, führt dazu, dass es das Verhalten beibehält. Zuwendung, Ansprache und Streicheln werden als Bestätigung gewertet.

Den Hund auf die Hand trainieren

Was bedeutet nun Generalisierung mit der leeren Hand? Sie trainieren Ihren Hund darauf, Ihre Hand als das Wichtigste überhaupt wahrzunehmen.

Am Anfang passiert das über Futter oder Hundesnacks, die Sie in der offenen Hand halten. Sie halten die Hand so, dass Ihr Hund sich zur Hand bewegen muss, um an das Futter zu kommen.

Er berührt die Hand, dann darf er das Futter nehmen. Später ist die Hand leer, und Ihr Hund wird trotzdem immer wieder zur Hand kommen. Tut er das, gibt es Futter.

Im nächsten Schritt bringen Sie dem Tier bei, der leeren Hand zu folgen und sie immer wieder zu berühren. Daraus entwickelt sich mit der Zeit das Bei-Fuß-Gehen selbst ohne Leine.

Hunde lernen im eigenen Tempo

Wenn Ihr Hund nicht auf das FutterHundesnacks oder Hundespielzeug reagiert, heißt das nicht, dass das Training nicht funktioniert.

Hunde brauchen Zeit. Für die meisten Tiere sind 10 Minuten Training am Tag an wechselnden Orten ausreichend, mehr funktioniert nicht.

Manche Tiere setzen das, was sie lernen, nicht sofort um, sondern müssen erst einmal darüber nachdenken.

Lassen Sie dem Tier die Zeit. Wichtig ist, dass Sie immer wieder an verschiedenen Orten trainieren, um eine Platzfixierung zu vermeiden. Und beenden Sie jedes Training mit einem positiven Erlebnis für Ihren Hund, also mit der verdienten (!) Belohnung.

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