Labrador Retriever

  • Hunde für Neuhundebesitzer
  • Grundlagentraining
  • Anspruchsvolle Spaziergänge
  • >120 min. Bewegung pro Tag
  • Großer Hund
  • Normaler Speichelfluss
  • Fellpflege 2-3 x pro Woche
  • Keine Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Aufgeweckter Hund
  • Kein Wachhund
  • Versteht sich gut mit anderen Haustieren
  • Familienhund

Charakter

Der Labrador Retriever gehört zu den beliebtesten Hunderassen; vor allem, wenn es um um seine Eigenschaft als Familienhund geht, schafft er es oftmals, einen Platz in den Top 3 zu belegen.

Seine Beliebtheit ist nicht nur auf sein freundliches und gutmütiges Wesen zurückzuführen, sondern auch darauf, dass er alles daran setzt, vor allem seinen Bezugspersonen zu gefallen.

Doch selbst gegenüber Fremden zeigt er dieses Verhalten oftmals.

So bellt er beispielsweise anfangs, wenn er seine Besitzer darauf aufmerksam machen möchte, dass andere Menschen sich nähern, doch begrüßt ein Labrador selbst diese mit seiner typisch fröhlichen Art.

Daraus lässt sich allerdings auch schließen, dass er als Wachhund weniger geeignet ist.

Ernährung

Labrador Retriever gelten als sehr fressfreudig, so dass sie neben Hundefutter und Leckerlis auch ein großes Interesse für andere vermeintlich verzehrbare Dinge zeigen.

Aus diesem Grunde sollten Besitzer stets ein Auge darauf werfen, was ihr Labrador zu sich nimmt. Vor allem bei Gassigängen ist diese Vorsicht angebracht.

Da der Labrador Retriever eine extrem hohe Vorliebe für Hundefutter und andere zum Fressen geeignete Dinge hat, neigt diese Rasse auch zu Übergewicht.

Tägliche Bewegung

Dem lässt sich einerseits durch ausreichende Bewegung entgegenwirken.

So braucht ein ausgewachsener Labrador mehrere Stunden Bewegung. Das heißt, neben langen Spaziergängen von mindestens 120 Minuten pro Tag sollten Halter auch ausgiebig mit ihrem Labrador spielen.

Damit fordern sie ihn übrigens nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Auf der anderen Seite sollte das Hundefutter entsprechend reduziert werden, wenn der Labrador Leckerlis bekommt.

Zudem sollte es über einen eher geringen Fett- und Proteingehalt sowie über eher weniger Energie verfügen.


Gesundheit und Pflege

Da es sich beim Labrador Retriever um eine große Hunderasse handelt, die bis zu 57 cm groß und 30 kg schwer werden kann, ist bei ihm die Gefahr einer Magendrehung gegeben, die sogar tödlich enden kann.

Deshalb ist es angeraten, dem Labrador das Hundefutter in mehreren kleinen Dosen statt wenigen großen zu geben. Ebenfalls sollte dem Labrador Retriever ca. 45 Minuten vor und nach dem Fressen Ruhe gegönnt werden; Spielen, Toben und sonstige aufreibende Aktivitäten sind dann also zwingend zu unterlassen.

Apropos Hundefutter: Da die Ansprüche je nach Lebensabschnitt anders sind, sollte auch entsprechend des Alters vorgesehenes Hundefutter verwendet werden, denn Senioren sind in der Regel weniger aktiv, weshalb hier noch mehr darauf geachtet werden sollte, dass das Futter nicht zu energiereich ist.

Genauso ist es wichtig, dass Welpen ein auf sie zugeschnittenes Hundefutter bekommen, da solches für ausgewachsene Labradore dazu führen kann, dass die Gelenke zu schnell wachsen, was wiederum Hüftgelenk- und Ellenbogendysplasien begünstigt.