Mit dem Hund zu einer Einheit werden, das sogenannte eingespielte Team sein, das gemeinsam durch dick und dünn geht – das ist das erklärte Ziel vieler Hundehalter.

Doch die Umsetzung stellt sich oftmals als schwierig heraus. Im Folgenden zeigen wir Ihnen auf, wie es gelingen kann.

Dem Hund Zeit für Entspannung geben


Hunde sind verspielt und viele sogar so sehr, dass sie als Energiebündel durchgehen. Doch nach dem Toben, einer erfolgreichen Trainingseinheit beim Hundesport oder langen Spaziergängen ist es für den Hund wichtig, Gelegenheit zur Ruhe und Entspannung zu bekommen.

Dazu zählt auch, dass er seinen speziellen Rückzugsraum hat, der vor allem auch für Kinder und den Besuch tabu ist.

Auch bei Spaziergängen immer beim Hund sein


Viele Besitzer machen den Fehler, dass sie nur bei besonderen Ereignissen – wie beispielsweise Hundesport – ihrem Hund die volle Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Doch auch, beziehungsweise gerade, bei Spaziergängen ist es wichtig, konzentriert bei der Sache zu sein. Denn nur so können Sie ihm die Sicherheit vermitteln, die er bei Ihnen sucht.

Wenn er Ihnen nicht vertraut, wird er unerwünschte Verhaltensweisen zeigen, wie etwa drohend und laut bellend in Richtung anderer Hunde an der Leine ziehen. Schaffen Sie es jedoch, dass er sich in Ihrer Gegenwart sicher fühlt, wird er darauf mit einer Form von Entspannung reagieren, die das Gassigehen auch für Sie angenehm werden lässt.

Grenzen zu setzen, stärkt die Bindung
Nicht wenige Menschen glauben, ab und zu könne man dem Hund das eine oder andere durchgehen lassen, um sich so bei ihm beliebt zu machen und schneller eine Bindung aufzubauen. Doch das ist ein Fehler, denn der Hund weiß nicht, warum bestimmte Verhaltensweisen mal in Ordnung sind und mal nicht. Der Hund wird sich dann fragen, wie er Sie ernst nehmen kann. Daher: Setzen Sie Grenzen und sorgen Sie für deren Einhaltung.

Sich gemeinsam an Dingen erfreuen


Wie bei einer menschlichen Beziehung auch, können Erfolgserlebnisse die Bindung stärken. Sowohl Ihr Hund als auch Sie freuen sich über bestandene Prüfungen beim Hundesport. Apropos Hundesport: Viele Halter wissen nicht, dass ebenfalls das sogenannte Obedience-Training, das im Ergebnis ebenfalls für eine engere Bindung sorgt, ein Teil davon ist.
Auch ein gemeinsames Hobby kann einen größeren Zusammenhalt zur Folge haben.

Denken Sie sich beispielsweise Spiele oder Beschäftigungen aus, die Sie bei den Spaziergängen durchführen.

Fazit

Eine harmonische Hund-Mensch-Beziehung, die von gegenseitigem Vertrauen und Entspannung geprägt ist, kann einfach erreicht werden, wenn man nur ein paar essenzielle Dinge beachtet.