Antibiotika Einnahme, Risiken & Nebenwirkungen

Im Jahre 1928 erfand der Schotte Alexander Flemming das Penicillin. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten Infektionskrankheiten zu den häufigsten Todesursachen.

Der schottische Mediziner und Biologe fand heraus, dass der Wirkstoff Penicillin in der Lage ist, Bakterien im Körper abzutöten.

Penicillin ist in verschiedenen Konzentrationen in einem Antibiotikum enthalten.

Mit dem Einsatz der Medikamente gelang ist, die Erkrankungen zu beherrschen. Viele gelten heute als ausgerottet oder sie treten nur noch sehr selten auf.

Kritik an der Gabe von Antibiotika

In jüngerer Zeit stehen Antibiotika vermehrt in der Kritik. Sie dienen in der Tierhaltung als Ergänzungsfuttermittel. Und die Verabreichung erfolgt auch bei Hund und Katze, was zu Nebenwirkungen und Resistenzen führen kann.

Hier reagieren Tiere nicht anders als der Mensch: Nicht nur Tierärzte, sondern auch Humanmediziner verschreiben Antibiotika leider viel zu oft. Die Folgen können gravierend sein.

Abgesehen von den Nebenwirkungen entwickelt sich im schlimmsten Falle eine Resistenz gegen Antibiotika.

Dies bedeutet, dass sie wirkungslos sind. Dies ist einer der Gründe, warum Infektionskrankheiten in letzter Zeit wieder einen schwereren Verlauf nehmen.

Antibiotika als Ergänzungsfuttermittel

Es ist bekannt, das Antibiotika in der Massentierhaltung als Ergänzungsfuttermittel Verwendung finden. Die Schlachttiere leben häufig auf einem sehr engen Raum nebeneinander.

Obwohl die Politik daran in der Vergangenheit häufig etwas ändern wollte, ist in dieser Richtung bislang nicht viel passiert.

Da die Tiere auf einem so engen Raum miteinander leben müssen, ist die Gefahr der Ansteckung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten groß. Die Landwirte und Züchter verhindern dies, indem sie Antibiotika als Ergänzungsfuttermittel verwenden.

Durch diese vorbeugende Gabe lassen sich Infektionen tatsächlich verhindern.

Resistenzen durch die Gabe von Ergänzungsfuttermittel

Der Nachteil ist jedoch, dass eine Resistenz auftreten kann. Eine solche Resistenz durch die Gabe von Ergänzungsfuttermittel überträgt sich auch auf den Menschen.

In der Folge kann sich auch im menschlichen Körper eine Resistenz entwickeln. Aus diesem Grund ist die Gabe von Ergänzungsfuttermittel gefährlich. Wenn das Antibiotikum seine Wirkung versagt, können Infektionskrankheiten wieder verstärkt auftreten.

Nebenwirkungen der Antibiotika bei Hund und Katze

Antibiotika wirken nicht nur beim Menschen gegen Infektionskrankheiten. Auch Tierärzte verschreiben die Mittel bei HundKatze und anderen Haustieren.

Der Vorteil liegt auch hier in der schnellen und gezielten Wirkungsweise. Die Infektion lässt sich durch die Gabe des Antibiotikums kurzfristig besiegen.

Leider kommt es bei Hund und Katze durch die Antibiotikagabe häufig zu Nebenwirkungen. So kann Haarausfall auftreten, wenn die Tiere zu häufig mit dem Wirkstoff in Berührung kommen.

Auch Durchfall oder ein allgemeines Unwohlsein treten bei Hund und Katze nicht selten auf.

Ärzte verschreiben zu häufig und auf Verdacht

Es gilt als erwiesen, dass Ärzte die Antibiotika zu häufig verschreiben. Die Verordnung erfolgt nicht selten auf einen Verdacht hin. Dabei wissen Ärzte, dass Antibiotika nur bei bakteriellen Erkrankungen eine Wirkung haben.

Bei anderen Infektionen, die beispielsweise durch Viren oder Pilze ausgelöst werden, sind Antibiotika bei Hund und Katze, aber auch bei anderen Tierarten wirkungslos. Erfolgt eine zu häufige Verschreibung, kommt es auch bei Haustieren zu Resistenzen. In der Folge können Infektionskrankheiten in der Zukunft einen gefährlichen Verlauf neben.

Nicht zu vergessen sind die Nebenwirkungen, die den Tieren häufig stark zu schaffen machen.

Aus diesen Gründen sollten Ärzte auf die zu häufige Gabe von Antibiotika verzichten.