• Hunde für Besitzer mit viel Erfahrung
  • Intensives Training
  • Aktive Spaziergänge
  • 60-120 min Bewegung pro Tag
  • Großer Hund
  • Sehr wenig Speichelfluss
  • Fellpflege 1 x pro Woche
  • Keine Hunderasse mit geringem Allergiepotential
  • Ruhiger Hund
  • Wachhund, der anschlägt, bellt und verteidigt.
  • Braucht Eingewöhnung
  • Braucht Training und Eingewöhnung um mit Kindern zurecht zu kommen.

Herkunft

Beim Dobermann handelt es sich um eine seit dem späten 19. Jahrhundert gezüchtete Hunderasse aus Deutschland. Diese Rasse vereint Kraft und Größe einerseits mit Eleganz und Stolz andererseits.

Nicht umsonst wird die Körperhaltung dieser bis zu knapp 70 cm großen und bis zu 45 kg schweren Hunde gerne mit der eines Vollblutpferdes verglichen.

Dobermänner werden aufgrund ihrer ihnen zugeschriebenen Eigenschaften – wie etwa Wendigkeit, Furchtlosigkeit und Wachsamkeit – gerne im Polizeidienst eingesetzt.

Charakter

Einen Dobermann zu halten ist im Gegensatz zu vielen anderen Rassen weitaus anspruchsvoller. Zwar benötigt er nicht sonderlich viel Fellpflege – Bürsten reicht in der Regel aus, um ihn von überschüssigen Haaren zu befreien – doch ist der Dobermann aufgrund seines Charakters kein Anfängerhund.

So braucht er nicht nur körperliche Auslastung, sondern muss auch geistig gefordert werden, um keine unerwünschten Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Wenn ein Dobermann eine gute Erziehung genossen hat, so eignet er sich hervorragend auch als Familienhund, der mit Kindern und anderen Tieren zurechtkommt.

Gesundheit

Da der Dobermann zu den großen Hunderassen zählt, sind die Ansprüche an sein Hundefutter entsprechend auch anders als bei kleinen Hunden.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass große Hunde allgemein anfällig für eine Magendrehung sind; eine solche kann im Extremfall tödlich enden.

Deshalb ist es sinnvoll, das Hundefutter in vielen kleinen Portionen über den Tag zu verfüttern, anstatt ihn nur ein oder zwei Mal große Mengen fressen zu lassen.

Ein weiterer Grund, weshalb es wichtig ist, das richtige Hundefutter zu verwenden, liegt in der Tatsache, dass Dobermänner zu Blähungen und anderen Magenproblemen neigen können.

Ernährung

Die richtige Ernährung beginnt bereits im Welpenalter. Wird der Dobermann-Welpe falsch gefüttert, kann er zu früh ein zu hohes Gewicht erreichen, beziehungsweise schwerer werden als es seine Veranlagung vorgesehen hat.

Das wiederum kann zu Fehlstellungen bei den Gliedmaßen führen. Des Weiteren ist auch darauf zu achten, dass entsprechend der Aktivität des Dobermann-Welpen gefüttert wird.

Tägliche Bewegung

Die Aktivität ist ebenfalls beim ausgewachsenen Dobermann ein wichtiges Kriterium bezüglich der Hundefutter-Menge. Wenig überraschend braucht ein Dobermann, der viel in Bewegung ist, mehr Kohlehydrate in seinem Hundefutter, als einer, der es eher gemächlich angehen lässt.

Letzterer sollte auch insgesamt weniger zu fressen bekommen, da sonst die Gefahr von Übergewicht besteht. In beiden Fällen ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Menge jeweils reduziert wird, wenn Leckerlis verfüttert werden.

Wenn der Dobermann das Senioren-Alter erreicht hat, wird es wieder einmal Zeit, das Hundefutter zu wechseln. Da es in seinem Leben jetzt nämlich ruhiger zugehen wird, benötigt er auch entsprechend weniger Energie.