Die Belohnung deines Hundes

Ein bewährtes und gern angewandtes Mittel bei der Hunde-Erziehung stellt die Belohnung dar.

So setzt das sogenannte verstärkende Lernen beispielsweise darauf. Es gibt jedoch die ein oder andere Stolperfalle.

Damit Sie nicht in eine solche treten, und die HundeErziehung mit Hilfe der Belohnung auch tatsächlich funktioniert, zeigen wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Punkte auf, die zu beachten sind.

Verschiedene Arten von Belohnung

Was viele Hundehalter nicht wissen, ist, dass auch bei der HundeErziehung eine Belohnung nicht unbedingt aus einem Leckerli bestehen muss.

Stattdessen honorieren Sie das richtige Verhalten Ihres Vierbeiners ebenfalls, indem Sie ihn streicheln, ihn in einem lobenden Stimmfall ansprechen oder aber ein Spielzeug einsetzen.

Selbstredend, dass es sich beim Spielzeug um seinen absoluten Favoriten halten sollte, genauso, wie es auch beim Leckerli der Fall wäre. Apropos Leckerli: Vor allem, wenn Ihr Hund sich gerade satt gefressen hat, ist von dieser Form der Belohnung eher abzuraten.

Allgemein sollte eine Belohnung etwas Exklusives sein, denn so ist sie am effektivsten.

Der richtige Zeitpunkt der Belohnung

Ein ganz entscheidendes Kriterium bezüglich der HundeErziehung ist das richtige Timing.

Der Hund verbindet eine Belohnung mit seiner zuletzt ausgeführten Aktion. Das heißt aber auch: Folgt auf die richtige Aktion noch eine weitere, bevor er die Belohnung bekommt, dann bezieht er sie auf eben diese nachfolgende und damit “falsche” Handlung.

Also müssen Sie sicherstellen, dass er seine Honorierung sofort kriegt. Eine Ausnahme ist, wenn Ihr Vierbeiner in einer bestimmten Position längere Zeit verharren soll, wie beispielsweise beim Befehl “Sitz!”; da kann es dann sinnvoll sein, erst Zeit verstreichen zu lassen, ehe Sie ihn belohnen.

Wenn es mit der HundeErziehung mal nicht klappt

Wie wir Menschen auch haben Hunde bessere und schlechtere Tage. Es versteht sich von selbst, dass sie an letzteren eher nicht so gut lernen und so die gewünschten Erfolge ausbleiben können.

Denken Sie auch daran, dass es ebenfalls an Ihnen liegen kann, Sie also einen schlechten Tag erwischt haben. Im Laufe der Zeit werden Sie Ihren Hund immer besser kennenlernen und können sich entsprechend auf ihn einstellen – und er sich auf Sie.

Wenn es im ein oder anderen Fall mit der HundeErziehung nun gar nicht klappen will und keine Form von Belohnung zum Erfolg führt, kann es eventuell hilfreich sein, wenn Sie beispielsweise dafür sorgen, dass bestimmte Situationen gar nicht erst eintreten.

So können Sie Ihren Hund zum Beispiel anleinen, damit er nicht in Versuchung kommt, sich ungebührlich zu verhalten, beispielsweise dass er Personen anspringt.

Oder Sie verwehren ihm den Zugang zu bestimmten Orten, wenn er dort ein unerwünschtes Verhalten zeigt – etwa den Garten, wo er gerne buddelt.

Fazit

In der HundeErziehung gibt es meistens nicht nur einen Weg, um zum Ziel zu gelangen. So gibt es verschiedene Formen der Belohnung; gerade bei zu Übergewicht neigenden Tieren sollte man eher nicht zu Leckerlis greifen.

Wichtig ist auch der richtige Zeitpunkt, damit der Hund nicht verwirrt ist und sich der Lernerfolg schnell einstellt.

Und auch ganz wichtig: Immer daran denken, dass ein Hund keine Maschine ist und manchmal auch unkonventionelle Methoden zum Erfolg führen können.