Auch Hunde können von Allergien geplagt werden. Sie leiden oft Wochen oder gar Monate vor sich hin, bevor ihr Besitzer auf die Idee kommt, dass allergische Reaktionen der Grund ihrer Beschwerden sein könnten. Wie Sie die Ursachen von Allergien bei Ihrem Hund finden und ihm Linderung verschaffen können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Allergische Hunde leiden oft lange Zeit unbemerkt

Allergien zeigen sich in unterschiedlichsten Symptomen wie Verdauungsproblemen, Juckreiz, Ausschlägen, Haarausfall oder Entzündungen. Allergische Hunde sind Schmerzen und Beschwerden ausgesetzt, die im Extremfall zu Funktionsstörungen führen können, z.B. beim Gehör. Für das Tier bedeuten all diese Dinge eine Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Besonders problematisch ist, dass Allergien unterschiedlichste Gründe haben können, wie zum Beispiel Pollen, Gräser, und andere Umwelteinflüsse. Manchmal haben allergische Hunde aber auch einfach nur eine entsprechende genetische Disposition. Sehr häufig wird allerdings eine Futtermittelallergie festgestellt. Da sich Hunde nicht mitteilen können, ist die Suche nach der Ursache fast immer eine langwierige Angelegenheit.

Der Weg zur Diagnose

Zeigt Ihr Hund Beschwerden, ist natürlich immer der erste Weg jener zum Tierarzt. Es ist nämlich von entscheidender Bedeutung, vor einer zu schnellen Allergie-Diagnose andere Krankheiten auszuschließen.

Kommen organische Ursachen oder andere Gründe wie Parasitenbefall als Beschwerdeauslöser nicht in Betracht, liegt in sehr vielen Fällen eine Futtermittelallergie vor. Eine solche ist zwar nicht wirklich behandelbar, die Symptome sind aber relativ einfach zu beseitigen, indem man nämlich die allergenen Ernährungsbestandteile konsequent weglässt. Zuvor muss allerdings mit Sicherheit ermittelt werden, was die Futtermittelallergie auslöst.

Mit der Ausschlussdiät der Futtermittelallergie auf der Spur

Die Ausschlussdiät für allergische Hunde funktioniert so, dass die Ernährung radikal umgestellt wird, und zwar solange, bis die Beschwerden verschwinden. Man beginnt damit, alles auszuschließen, was der Hund bisher gefressen hat, weil all dies Grund der Futtermittelallergie sein kann.

In den allermeisten Fällen vertragen allergische Hunde bestimmte Fleischarten als Eiweißquellen nicht. Es bietet sich daher an, in der Diät eher ungewöhnlichere Fleischsorten zu verfüttern, wie Känguru, Lamm, Ziege, Pferd oder Kamel. Da die meisten Hunde neben Proteinen auch Kohlenhydrate als Energielieferanten brauchen, kann man auch hier auf Exotischeres umstellen, beispielsweise auf Süßkartoffeln, Kürbis oder Pastinaken.

Wichtig ist, dass Sie bei der Ausschlussdiät absolute Konsequenz an den Tag legen, und Ihrem Hund wirklich nichts Gewohntes verabreichen – auch nicht nur einmal zwischendurch zur Aufmunterung. Es reichen bereits kleinste Mengen der allergen wirkenden Stoffe, und allergische Hunde zeigen sofort wieder Symptome. Dann wird möglicherweise nicht erkannt, dass die Fütterungsumstellung bereits das Problem gelöst hätte.

Sie müssen die Diät auch ausreichend lange durchziehen, denn sonst können sich durch vorschnelle Schlussfolgerungen ebenfalls Fehlbeurteilungen ergeben. Meist wird eine Dauer von 6 bis 10 Wochen empfohlen.

Was ist für die Zeit nach der Diät zu bedenken

Wenn geklärt ist, was Ihr Hund verträgt, sollten Sie aus dem in Frage kommenden Spektrum jene Nahrungsmittel wählen, die problemlos beschaffbar sind. Känguru und Kamel werden daher vielleicht nicht immer Mittel der Wahl sein. Wichtig ist jedenfalls, die neue Fütterung konsequent durchzuhalten, denn auch kleinste Mengen der “falschen” Nahrung können allergische Hunde schnell wieder unangenehmen Rückschlägen aussetzen, und die Futtermittelallergie ist zurück.

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